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Details in der Pressemitteilung vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation GmbH,
Hamburg, vom 20.02.2009:
In der Kategorie "Beste Moderation" gewinnt Gunther Tiersch,
Leiter der Wetterredaktion beim ZDF. Prof. Dr. Herbert Fischer,
Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen
Gesellschaft, würdigte in seiner Laudatio die "herausragende
Verbindung aus der Qualität der Vorhersagen und der verständlichen
Vermittlung für die Öffentlichkeit". Gunther Tiersch sei mit seiner
klaren, verbindlichen und sachlichen Moderation ein Vorbild für den
Nachwuchs.
In der Kategorie "Beste Wetterpräsentation Fernsehen" geht der
Preis in die Schweiz. Die Sendung SF METEO vom Schweizer Fernsehen
gewinnt den Preis für die beste Wetterpräsentation. Auf dem Dach des
Senders steht der Redaktion ein "Open-Air-Studio" zur Verfügung, in
dem die Sendung bei jedem Wetter präsentiert wird. "Das unmittelbare
Wettererlebnis der Moderatoren vermittelt auch den Zuschauern eine
Nähe zum Wetter, die es anschaulicher, plastsicher und
nachvollziehbarer macht", so Laudator Dennis Schulze, Vorsitzender
des Verbandes Deutscher Wetterdienstleister e.V.. Moderator Thomas
Jordi nahm den Preis im Namen der Redaktion entgegen.
In der Kategorie "Beste Wetterpräsentation Hörfunk" geht der Preis
an Radio Hitwelle für die Wetterschaltungen im Rahmen der Sendung
"Hitwelle am Nachmittag". Moderatoren Mark Schepp und Christian König
berichten live über die aktuelle Wettersituation. Frank Abel,
Radiomoderator der Meteogroup Deutschland, wies in seiner Laudatio
auf die besondere Bedeutung der Radiosender hin. "Über kaum ein
anderes Medium können Menschen so ad hoc und unmittelbar vor extremen
Wetterereignissen gewarnt werden wie über das Radio."
In der Kategorie "Beste Print-Reportage" übergab Laudator Thomas
Willke von bild der wissenschaft den Preis an die Wilhelmshavener
Zeitung mit dem Beitrag "Klimawandel und Wetter - Auswirkungen auch
für Wilhelmshaven". "Der Beitrag von Maik Michalski bietet den Lesern
einen umfangreichen Überblick des zu erwartenden Klimawandels in der
Region und informiert mit umfangreichen Beiträgen in gleichsam
informativer wie unterhaltsamer Form", begründet Willke die
Entscheidung der Jury.
Sieger in der Kategorie "Beste Webanwendung" ist die Seite
wetter3.de mit einem Tool zur schnellen grafischen Darstellung der
Ergebnisse von Wettermodellrechnungen. Diese von Profis wie auch von
Hobbymeteorologen, Seglern oder Wassersportlern genutzte Seite bietet
einen schnellen und grafisch ansprechenden Überblick des zu
erwartenden Wetters. Entwickelt wurde die Anwendung von Dipl.-Met.
Rainer Behrendt und Dipl.-Met. Holger Mahlke. "Die Seite genießt
große Anerkennung in der Branche", sagte Thomas Ranft, Moderator beim
Hessischen Rundfunk, in seiner Laudatio.
Mit dem Preis soll die Qualität der Berichterstattung über Wetter-
und Klimathemen sowie von Wettervorhersagen gefördert und besondere
Leistungen in der Vermittlung von Inhalten gewürdigt werden. Die
Preise werden jährlich in wechselnden Kategorien vergeben.
Ablauf: Nach dem Einreichen bewerteten die Teilnehmer am
ExtremWetterKongress die eingereichten Beiträge und wählen so in vier
der fünf Kategorien jeweils drei Finalisten. Eine Expertenjury wählt
in geheimer Abstimmung aus den Finalisten die Gewinner.
Mitglieder der Jury sind 2009:
Der ExtremWetterKongress findet noch bis zum 21. Februar 2009 in
Bremerhaven statt und ist mit 750 Teilnehmern das jährliche Treffen
für Wissenschaftsredakteure, Wetterdienstleister und Wissenschaftler
aus den Bereichen Meteorologie und Klimatologie. Es ist die
wichtigste und größte jährliche Veranstaltung zum Thema extreme
Wetterereignisse im Klimawandel in Europa. Der Kongress zeigt den
Stand der Wissenschaft und richtet sich mit verständlichen Vorträgen
dabei gezielt an die Öffentlichkeit. Wissenschaftler stellen sich den
Fragen des Publikums, das sich hier aus erster Hand informieren kann.
Originaltext: Institut für Wetter- und Klimakommunikation
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